LABORGEBÄUDE

Der viergeschossige Neubau des Laborgebäudes Coudraystraße 13D fügt sich maßstäblich in die vorhandene Bebauung von Universität und Stadtverwaltung ein. Lage und Kubatur des Gebäudes beziehen sich auf den denkmalgeschützten Altbau entlang der Coudraystraße 13A, dessen Kanten städtebaulich aufgegriffen werden.
Die für einen universitären Anspruch nur ungenügend vorhandene Freibereich (Campus) wird geschaffen bzw. gestärkt.
Der Neubau zeichnet sich durch seine klare Struktur aus. Zwei Erschließungsbereiche im Norden und Süden flankieren einen flexibel nutzbaren Laborbereich, der durch seine freie Organisierbarkeit auch im Hinblick auf zukünftige Ansprüche nachhaltig ist.
Das Gebäude wird aus Betonfertigteilen in Sandwich-Bauweise erstellt. Die Wahl der Konstruktion bzw. der Materialität reagiert somit durch ihren in Teilbereichen veredelten industriellen Charakter ganz selbstverständlich auf die Nutzung als Labor- und Forschungsgebäude.



Auftraggeber: Freistaat Thüringen
Ort: Weimar
Platzierung: 3. Preis
Verfahrensart: offener, einphasiger Realisierungswettbewerb
BGF: 4011m2
Jahr: 2018